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... von Hamm bis Windeck-Dattenfeld |
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Nach dem Zebrastreifen fährt man die nächste Straße rechts in die Fußgängerzone, dann sofort links in die Scheidter Straße und vor der Sparkasse rechts in die Raiffeisenstraße. Diese wird Richtung Friedhof ganz durchfahren. An der nächsten Wegekreuzung halten Sie sich immer geradeaus ins Tal. Sie erreichen die ersten Häuser von Kappenstein und biegen links ab, am Ende der Straße nach rechts, dann wieder links. Nach links über die L 267 führt der Weg den Radwanderer vorbei am Gasthof „Zum Siegtal“. Hinter der Siegbrücke verlassen Sie das Land Rheinland-Pfalz und den Kreis Altenkirchen und gelangen wieder auf nordrhein-westfälisches Gebiet. Als „neuer“ Startpunkt ist der Bahnhof Au zu wählen. Von hier aus führt die Strecke geradeaus über den Bahnhofsvorplatz in die Bahnhofstraße, der Sie bis zur Siegbrücke folgen. Dort biegen Sie nach rechts in die Hammer Straße (B 256) ab. Auf dieser bleibend, erreicht man nach etwa 1,5 km den Ort Wiedenhof. Der Radler bleibt auf der Bundesstraße, durch Eich und Eulenbruch bis nach Rosbach. Ein Abstecher zur „Gedenkstätte der Landjuden an der Sieg“ ist lohnenswert. Weiter fahren Sie bis zur Präsidentenbrücke, dort nach links der Sieg folgend abbiegen auf den Radweg Richtung Schladern. Am Ortseingang führt der Weg nach links in die Elmoresstraße. Jetzt heißt es absteigen und das Fahrrad über den Fußgängersteg an der Eisenbahnbrücke auf die andere Siegseite schieben. In Mauel fahren Sie geradeaus Richtung Lindenpütz. In der Ortsmitte (Restaurant Willmeroth) zweigt man nach rechts auf den Wirtschaftsweg nach Dreisel ab. Haben Sie die Siegbrücke passiert, radeln Sie auf dem Fahrradweg Dattenfeld-Herchen parallel entlang der Sieg und weiter über den Sieguferweg nach Dattenfeld. Will man die Tour zügig fortsetzen und hier auf eine Rast verzichten, muß zunächst nach rechts und anschließend sofort nach links in den Sieguferweg abgebogen werden. Besonders reizvoll ist das „Windecker Ländchen“, durch das die Sieg sich in vielen Windungen hindurch schlängelt. Ein sehenswertes Naturschauspiel ist der Wasserfall bei Schladern. Gepflegte Fachwerkhäuser bestimmen die Ortsbilder. Weithin sichtbar ragt die Ruine von Burg Windeck ins Tal hinein, die zu einer Rast einlädt, weil der Sieg-Höhenwanderweg direkt dort vorbeiführt. Die schmucken Dörfer im Windecker Ländchen laden durchaus als Etappenziel oder zum Rasten ein, z. B. Dattenfeld mit der schönen Sieg-Promenade und den mächtigen Türmen des Siegtaldomes als Wahrzeichen des Ortes sowie seiner Burg. Im Zuge des Eisenbahnbaus in den Jahren 1857-59 wude der Verlauf der Sieg durch eine Sprengung verändert. Dadurch entstand der imposante Wasserfall in Schladern mit einer Breite von 84 und einer Falltiefe von 4 Metern. Dattenfelds Wahrzeichen ist der teils über 1.000 Jahre alte Siegtaldom (St. Laurentiuskirche). Nach Abbruch der alten romanischen Kirche entstand in den Jahren 1879-80 an gleicher Stelle eine romanische Bruchstein-Basilika, die wegen ihrer Doppelturmfassade auch „Siegtaldom“ genannt wird. Das Schloss Schönstein in Wissen wurde 1100 erbaut mit barocker Schlosskapelle und altem Baumbestand. Die „Heisterkapelle“ wurde 1714 in Fachwerkbauweise errichtet. Das Raiffeisen-Geburtshaus wurde 1753 erbaut, heute Romantik-Hotel „Alte Vogtei“. Die Raiffeisensäule aus Bronze, zeigt das Leben und Wirken des Sozialreformers und Genossenschaftsgründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen. |