
Basaltpark Bad Marienberg
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Am nächsten Morgen stehen wir am Ufer des Sees im Basaltpark
von Bad Marienberg, hinter dem eine riesige Basaltwand aufragt.
„Wie gestern in Kirchen: Es sieht wie eine Bewegung aus,
die nur kurz Pause zu machen scheint, um dann in den Himmel
zu schießen“, phantasiert Alex laut. Wir können nicht genug
bekommen von diesen Urgewalten und entscheiden uns kurz
entschlossen gegen den nahen Wildpark mit seiner Flugshow,
das Marienbad und die Innenstadt mit neu angelegtem Heilpflanzengarten
im Kurpark und laufen auf E1 und Jubiläumswanderweg
Richtung Fuchskaute.
Wenige hundert Meter nach Verlassen der Stadt wandern wir am
einsamen Ufer der Schwarzen Nister entlang. Wir erreichen eine
Schlucht mit steil ansteigenden Felswänden. Kräftig rauscht der
Fluß neben uns. Plötzlich weitet sich die Schlucht. Eine Brücke
führt rechter Hand in einen Kessel. Und wieder stehen wir vor
einer eindrucksvollen Basaltwand. Sie bildet einen Halbkreis um
eine große Grasfläche, die spärlich mit Birken bewachsen ist.
Wasser fällt hier an zwei Stellen über die Basaltsäulen des ehemaligen
Steinbruches „Bacher Lay“, die dabei pechschwarz glänzend
gewaschen werden, und versickert im Erdboden. Die Luft
ist feucht und Bäume wie Steine sind mit Moosen überwuchert.
„Wahnsinn!“ kommentiert Alex das schönste Schmuckstück unserer
heutigen Tour.
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