Marienwanderweg  
Marienthal Schloss
Kloster Marienthal am Beginn des Marienwanderweges Raiffeisen-Museum in Hamm (Sieg)
Auf den Spuren der Mönche zwischen Hamm,
Altenkirchen und Hachenburg

Von Hachenburg nordwärts bis zur Einmündung in die Sieg östlich von Hamm hat sich die Nister, an der Fuchskaute entspringend, durch die steil aufragenden Schieferplatten durchgesägt. Das ging aber nicht auf direktem Wege, sondern in schier unendlichen Schleifen, die bis auf den heutigen Tag durch die wenig besiedelte Kroppacher Schweiz führen. Fast immer direkt zwischen steiler Wand mit herausbrechenden Schieferfelsen, sprudelnder Nister und grünen Auen führt ein Weg entlang. Einige der schönsten Abschnitte kombiniert der Marienwanderweg (siehe auch Wandertip). Er beginnt am Kloster Marienthal nur wenige Kilometer von Hamm (Sieg) entfernt.

• Die Abgeschiedenheit des Klosters

          Marienthaler Fachwerkhaus
  
  Raiffeisen-Museum Hamm (Sieg)

Das Raiffeisen-Museum gewährt
dem Besucher einen Einblick
in Leben und Werk des größten
Sohnes von Hamm (Sieg), der
historischen Persönlichkeit Friedrich Wilhelm Raiffeisen.

Tourist-Info Hamm (Sieg)
Tel.: 02682/952235
Fax: 02682/952276
E-mail: rathaus@hamm-sieg.de

„Quer durch Altenkirchen“
Auf der Tour „Quer durch Altenkirchen“
sorgen Weitsicht, Wiesentäler
und Waldwege für eine abwechslungsreiche Wanderung
durch das Wiedtal bei Altenkirchen.
Ab dem Kloster Marienthal
(Markierung 3) geht es über den Dieperzberg in das Wiedtal
nach Altenkirchen, weiter durch das sagenumwobene Johannistal
bis Oberwambach. Ab hier folgt man der Markierung „+“
und gelangt über Berod nach Höchstenbach. Länge: 22 km,
Bus-/Bahnanschluß am Start- und Endpunkt,
Wegbeschreibung und Karte unter www.vg-altenkirchen.de,

Info: Tel. 02681/85-0.
„Hier wäre ich gerne Nonne gewesen!“ murmelt Anja leise vor sich hin, als wir die Klosteranlage Marienstatt betreten: „Abgeschieden von aller Nichtigkeit der Welt über die fundamentalen Dinge des Lebens nachdenken!“ Ich finde das ein wenig romantisch verklärt, zumal es an diesem Herbsttag doch empfindlich kalt ist und ich mir die Zisterziensermönche in den kleinen, kalten, schmucklosen Zellen ihres Dormitoriums zu Beginn des 13. Jahrhunderts vorstelle. Doch entziehen kann auch ich mich der Atmosphäre des Ortes nicht. Direkt neben der Klostermauer fließt die Nister, an deren Ufer sich kleine Sandbänke gebildet haben. Hier endet für uns der Marienwanderweg, den wir in aller Herrgottsfrühe an dem leuchtend gelben Bau des Klosters Marienthal begonnen haben. Gut 23 km liegen hinter uns, und wir sind fast schon traurig darüber, daß der alte Pilgerweg mit dem Namen der Mutter Gottes hier endet. Aber wer will sich beschweren bei solch einem Endpunkt?

P.S.: Mitte Mai wird im Kloster Marienstatt nach Angabe der Mönche ein Klosterbrauhaus in rustikalem Ambiente eröffnet.

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