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Wald- und Wiesenwege, teils geteert. Start und Parkmöglichkeit am Bürgerhaus in Flammersfeld. Nach ca. 2 km erreicht man Ahlbach. Auf der linken Seite befindet sich das Anwesen der Familie Summerer. Ein
altes Fachwerkhaus mit Garten lädt zum Verweilen ein. Familie Summerer ist
nach vorheriger Anmeldung gerne bereit ihr Anwesen zu zeigen.Weiter auf
einem Feldweg am Ortsende rechts einbiegen oder über die Hauptstraße nach
Püscheid ca. 2 km. Dort links gehen in Richtung Hardt.Auf der linken Seite besteht die Möglichkeit das Atelier von Christoph Beyer
im Kunstraum Püscheid zu besuchen. Es gibt 4 wechselnde Ausstellungen. Die
Wanderung führt weiter über einen Teerweg nach Hardt ca. 1 km. Dort gibt
es ein gepflegtes altes Fachwerkhaus mit Scheune und Backhaus.Talwärts führt der Weg ins Ahlbachtal und wieder in die Höhe nach Kaffroth ca. 2,5 km. Vorbei an der 1.000-jährigen Eiche geht es zum landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Seegers. Der Hof war früher eine Staatsdomäne und wird
seit 75 Jahren von der Fam. Seegers bewirtschaftet. 1942 wurde das Anwesen
käuflich erworben. Durch die alte Hofanlage geht man zum neuen
Boxenlaufstall, dort übernimmt ein Roboter die Melkarbeit. Schwerpunkt des
Betriebes ist die Milchproduktion und Getreideanbau. Der Betrieb wird seit einigen
Jahren als Kooperationsbetrieb unter dem Namen Sewa geführt. Bei
Besichtigung vorher anmelden.Der Weg geht weiter bis zur Hauptstraße (L 272), diese wird überquert und man folgt halbrechts einem Waldweg bis zum Teerweg. Diesen geht man links ein Stück Richtung Hauptstraße, folgt aber dann einem Teerweg der nach Rott führt (ca. 3,5 km). Hier besteht die Möglichkeit zum Essen im Gasthof zur „Alten
Eiche“ (Mittwochs Ruhetag) und im Landhotel „zur schönen Aussicht“, dort
kann man auch Kaffeetrinken (Dienstag Ruhetag). Rott ist ein Dorf mit vielen
schönen Fachwerkhäusern und blickt auf eine über 800 jährige Geschichte
zurück. Seit 1963 nimmt Rott am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“
teil und hat mehrmals Siegerurkunden erhalten. Unter anderen die
Bronzemedaille auf Bundesebene im Jahre 1981.Nach einem Rundgang durch den Ort – ca. 1 km – kann man noch im Atelier
von Michaela Heimann vorbeischauen. Frau Heimann ist nach vorheriger Anmeldung
gerne bereit durch ihr Atelier für Dekorentwicklung zu führen, sowie
ihre Eigenkreationen auf Porzellan zu zeigen.Bei Familie Mohr in Rott (Richtung Waldpavillion gegenüber Gasthof Alte
Eiche) findet man im Garten noch viele typische Pflanzen und Obstsorten aus
alten Bauerngärten. Für Interessierte bietet Frau Mohr gerne ein „Kräuter-
Seminar“ an.Am Waldpavillion vorbei geht es wieder nach Flammersfeld zurück. Hier besteht die Möglichkeit der Einkehr im Cafe Schüler oder im Hotel
Restaurant Ratsstuben mit Biergarten und Minigolfanlage.Vor dem Heimweg sollte man noch das Raiffeisenhaus mit einem kleinen
Museum besuchen. Vorherige Anmeldung bei Werner Schmidt, Flammersfeld
(Tel. 0 26 85 / 68 6) erforderlich. F.W. Raiffeisen wirkte dort von 1848 – 1852 als
Bürgermeister und gründete am 1. Dezember 1849 den „Flammersfelder
Hülfsverein zur Unterstützung unbemittelter Landwirte“. 2002 legten die
Flammersfelder Landfrauen auf Wunsch des jetzigen Bürgermeisters einen
Bauerngarten am Raiffeisenhaus an.
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